Prinzipiell sind „Best Example“(Abschauen, Imitieren), „Try and Error“(Probieren) und „Learning by Doing“(Üben) die wesentlichen Vorgänge beim Erlernen von Fähigkeiten. Der Lernprozess kann durch Kommunikation mit Personen, die sich auch dem Erlernen dieser oder ähnlicher Fähigkeiten widmen, beschleunigt werden. Deshalb gibt es weltweit und auch in Graz Plätze, an denen sich Jongleure/Artisten regelmäßig treffen. (Siehe Jongliertreffen.) Weiters bieten einige Vereinsmitglieder individuelle Jonglierworkshops an. Anfragen diesbezüglich kannst Du per Mail an einen der Webredakteure richten. Diese wird an die Jongliermailingliste weitergeleitet.)
Am Universitäts-Sportinstitut (USI) gibt es einen wöchentlichen Jonglierkurs, „Jonglieren und Equilibristik“. Dabei lernt man verschiedene Arten von Jonglage von Null weg, kann sich aber auch mit Fortgeschrittenen austauschen oder selbst Sachen ausprobieren. Anmeldung für das Semester ist nötig und kostet ca. 25 Euro, kann aber auch noch nach Semesterbeginn durchgeführt werden solange freie Plätze sind. Die Anmeldung ist leider nur für Studenten, Absolventen und Bedienstete von steirischen Universitäten möglich.
Österreich ist eines den wenigen Länder in Europa, in dem es keine professionelle Zirkusschule gibt. Aufgrund steigender gesellschaftlicher Wertschätzung der Zirkuspädagogik gibt es seit einigen Jahren neben der „freien Jonglierszene“ immer mehr Zirkusschulen für Kinder und Jugendliche, die teilweise wöchentliche Kurse, aber auch Sommerzirkusschulen und Zirkusprojekte an Schulen anbieten.
2012 wurde „Der Österreichische Bundesverband für Zirkuspädagogik (ÖBVZ)“ gegründet. Dieser ist sowohl die Interessensvertretung aller im zirkuspädagogischen Bereich tätigen Organisationen und Personen, als auch eine Plattform zur Vernetzung dieser Initiativen, die die Möglichkeit des gegenseitigen Austausch bietet.
Zirkusschulen für Kinder und Jugendliche in Graz:
Circus Kids : wöchentliche Kurse während des Schuljahres, Workshops
Circusschule : 3wöchig in den Sommerferien